Gondeln
Der venezianischer Bootstyp einer Gondel kam wahrscheinlich erstmals im 11. Jahrhundert vor. Die Gondel ist ein schmales Boot mit einer Länge von 11 m und einer Breite von 1,5 m. Die Enden sind weit aufgebogen. Der Gondoliere bewegt die Gondel mit einer Art Riemen vorwärts. Der Bootskörper ist entlang der Mittelachse asymmetrisch gebaut, was den einseitigen Vortrieb ausgleicht.
Die Farben der Gondeln konnten in den Ursprungsjahren varrieren, was der Adel dazu nutzte, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Um diese Prunksucht zu zügeln, werden die Gondeln seit 1562 einheitlich schwarz angestrichen.
Die Gondeln prägen das Bild Venedigs. Die Gondel ist die Attraktion auf den Wasserstraßen Venedigs. Viele junge Paare fahren nur aufgrund einer romantischen Gondelfahrt nach Venedig. 2007 kostete eine durchschnittliche Fahrt bis zu 100 Euro.
