Venedig - Karneval der Masken

Der Karneval in Venedig ist anders als der Karneval in Deutschland oder in Südamerika keine reine Spassveranstaltung, sondern begründet sich auf eine lange Tradition.
Schon im Jahr 1094 gab es in der Lagunenstadt Maskenfeste, der eigentliche Karneval erreichte aber erst im 18. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Schon Casanova schrieb über das bunte Treiben in seiner Heimatstadt.
Seit dieser Zeit hat sich an den Ritualen, Masken und Kostümen nicht viel geändert. Noch immer gibt es an den Karnvalstagen auf dem Marcusplatz das traditionelle Marionettentheater, das in seinen Stücken die Obrigkeit verhöhnt.
Die beliebtesten Figuren sind nach wie vor der Harlekin, der Advokat und der Teufel.
Pflicht einer jeden Kostümierung ist die Baútta, ein schwarzer Umhang mit Kapuze aus Seide oder Samt. Darunter wird die goldene Volta oder Larva, eine Halbmaske getragen.